Neue KfW-Förderung zur Energieeffizienz in KMU`s

Die bundeseigene Förderbank KfW startet zum Jahresbeginn 2019 ein neues Programm zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien in Unternehmen. Das Förderangebot “Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft” umfasst zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse aus Bundesmitteln.

Gefördert werden vier Arten von Maßnahmen:

1. Hocheffiziente Querschnittstechnologien, beispielsweise Druckluftanlagen, elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen oder Ventilatoren.

2. Bereitstellung von Prozesswärme aus erneuerbaren Energien, zum Beispiel durch Solarkollektoranlagen, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen.

3. Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software.

4. Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen.

Der maximale Kreditrahmen beträgt in der Regel 25 Millionen Euro bei einer Höchstlaufzeit von 20 Jahren. Die Höhe des an den Kredit gebundenen Tilgungszuschusses beläuft sich je nach Maßnahme auf bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten zusätzlich einen Bonus von zehn Prozent. Alternativ zum Kredit mit Tilgungszuschuss können Unternehmen für ihre Vorhaben einen reinen Investitionszuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, zum Hintergrund der Förderung: “Deutschland zählt unter den G20-Staaten und in der EU zwar zu den Ländern mit der höchsten Energieeffizienz. Das Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum, zunehmender Verkehr und veränderte Lebens- und Konsumgewohnheiten kompensieren aber die erzielten Effizienzgewinne zu einem großen Teil. Um unsere nationalen Klimaziele erreichen zu können, bedarf es noch größerer Anstrengungen zur Absenkung des absoluten Energieverbrauchs. Mit unserem neuen Förderangebot geben wir der deutschen Wirtschaft ein attraktives und wirkungsvolles Finanzierungsinstrument an die Hand, um die anstehenden Investitionen zu schultern.”
(Quelle:Stromauskunft.de)

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